Samstag, 2. Juni 2007

Canyon de Chelly

Hab ich doch tatsächlich auf dem Cottonwood Campground W-Lan.
Strahlt rüber von der Thunderbird Lodge.
Mit denen habe ich heute Nachmittag bereits eine Tour durch den Canyon gemacht.
Das war echt wieder ein Mordsgeruckel auf dem Allrader.
Aber echt lohnenswert.
Bekommt man doch ein Gefühl dafür, was so ein Canyon eigentlich ist.
Auch eine ganz gute Vorstellung wie die Anasazi als Vorläufer der Navajo dort gelebt haben.

Das W-Lan ist auch schon das Beste hier auf dem Campground.
Naja, kost ja nix. Entsprechend sieht es hier aus. Inclusive streunender Hunde.

Da ich eigentlich - bis auf den Nord Rim - hier schon das Programm durch habe und mir das hier alles etwas Spanisch oder Navajo-Like vorkommt, werde ich mich morgen recht früh auf den Weg Richtung Page machen. Auch nicht schlecht, wenn ich da mehr Zeit haben sollte.

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Freitag, 1. Juni 2007

Full Day Tour Mystery & Monument Valley

Sight-Seeing kann ja so anstrengend sein :-)
War heute den ganzen Tag mit Gouldings unterwegs.
Hat sich echt gelohnt.
Zuerst ging es in das Mystery Valley. Den Teil "nebenan" den man nur mit geführter Tour besuchen kann.
Hier ging es vorbei an zahlreichen Monumenten, Mesas, Buttes und Arches, die natürlich alle einen sprechenden Namen haben. Einfach unglaublich.
Habe nur ein Teil der Fotos ausgewählt.

Zum Lunch gab es dann Hamburger auf dem Holzfeuer gegrillt. Sehr lecker.

Für Unterhaltung sorgte u.a. auch eine Japanische Reisegruppe, die sich wohl für einen Sandstrum ausgerüstet hatte.

Im zweiten Teil ging es dann wieder ins Monument Valley.
Hier natürlich die Klassiker zum guten Schluß.
The Mittens:
Mal ehrlich, wer hat gewußt, dass das übersetzt Fausthandschuhe heißt?

Der allerbeste Klassiker ist allerdings der John Ford's Point.
Wo natürlich passend ein Indianer zu Pferde seinen Auftritt hatte.

Ab Morgen bin ich im Canyon de Chelly.
Wohl erst mal ohne Internet-Anschluss.
Handy-Netzt hab ichhier auch schon ewig nicht mehr.
Mal sehen wie das dann mit dem Update klappt.
Ihr werdet es erfahren.

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Donnerstag, 31. Mai 2007

Monument Valley Full Moon Tour

Whow!
Bin gerade von der Full Moon Tour zurück gekommen.
Einfach unglaublich!

Schaut selbst:

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Ankunft im Monument Valley


So mittlerweile bin ich gut bei Gouldings auf dem Campground im Monument Valley angekommen.

Habe heute abend die 2.5 Stunden Vollmond-Tour und morgen die Ganztages-Tour gebucht.
Da bin ich ja arg gespannt, was ich da für mein Geld geboten bekomme :-)

War auch schon am sogenannten Visitor Center und habe natürlich auch hier den obligatorischen Eintritt bezahlt ($5).
Hätte ich mir auch schenken können.
Dazu gibt es einen Karte und ansonsten kann man dann auf einer ungeteerten Straße auf eigene Faust ins Tal fahren (aber nur einen kleinen Teil), oder aber eine Tour buchen.
Da bin ich bei Gouldings aber besser aufgehoben. Da kann ich nämlich direkt am Campground einsteigen.

Wie gesagt, es wird spannend, was mich da noch erwartet.
Update gibt's natürlich hier.
Habe ja meine $3,- extra für den W-LAN Zugang bezahlt ;-)

Four Corners

Heute war ich das erste mal richtig enttäuscht.
Auf dem Weg zum Monument Valley habe ich den kleinen Schlenker zum "4-Länder-Eck" Utah-Colorado-Arizona-New Mexico gemacht.

Gut, dass das auf dem Weg lag. Wär ich da extra hingefahren, wäre ich mir ganz schön vera.... vorgekommen.

Erst mal wird wieder die Hand aufgehalten: $ 3,- Eintritt.

Im Übrigen habe ich bereits jetzt das Gefühl, dass bei allen Einrichtungen, die in Indianerhand sind (Sorry, Native Americans oder Indian Americans, um politisch korrekt zu sein) es vor allem darum geht:
Her mit der Kohle!

Im Gegensatz zu der netten Service-orientierten Art der European Americans (=Weiße, sagt man aber nicht) ist hier die vorherschende Haltung:
"Eigentlich hab ich da jetzt gar kein Bock drauf. Aber OK, schieb halt die Kohle rüber".

Hat man dann den Eintrit für diese immerhin National Monument (!) bezahlt. Erwartet einen mitten im Nichts ein Beton-Monument, eine klapperige Tafel vor dem noch klapperigen Visitor Center und ansonsten jede Menge Verkaufsbuden und Dixiklos.




So trist, wie das auf den Fotos aussieht, ist es da wirklich.
Die einzig spannende Frage dabei ist noch, ob man, wenn man in der Utah Ecke was kauft, für das T-Shirt Made in China einen anderen Steuersatz draufzahlt, als in der Arizona Ecke.
Der Frage bin ich dann aber nicht nachgegangen.
Da hatte ich ungefähr soviel Lust zu, wie auf die Verkaufsbuden an der Heiliggeistkirche in Heidelberg.

Ich hatte auch gar keine Lust, das klassische Touri-Foto - mit beiden Beinen und Armen gleichzeitig in jeweils einem anderen Staat - aufzunehmen.
War auch noch ziemlich früh und gerade kein anderes Opfer da, dass mit mir das Foto geschossen hätte.
Und bestimmt hätte ich, wenn ich einen der Verkäufer angesprochen hätte auch noch $5 Dollar zahlen müssen, damit er ein Bild von mir mit meiner eigenen Kamera macht.

Bin dann relativ schnell weiter Richtung Monument Valley.

Dienstag, 29. Mai 2007

Waschtag

Heute ist mal Sight-Seeing-Pause.
Nicht nur wegen des angeschlagenen Knöchels. Dem geht's eigentlich soweit ganz gut.
Aber ist ja schließlich auch Urlaub und da soll mal kein Stress aufkommen. Also heute ein ganz auf gemütlich.

Erst mal habe ich eine kleine Bunte eingelegt. Damit sollte ich für den Rest der Reise auskommen.
Sitze gerade inmitten meiner Wäscheleinen.
Hier weht ein angenehmes Lüftchen durch mein RV. So kann man es aushalten. Gleich erstmal noch ein Häppchen Essen und dann ein Mittagsschläfchen. Morgen früh ist Wecken um 5:00 Uhr angesagt.

Ansonsten war es auch Zeit den Rest der Tour mal richtig zu planen.
Irgendwie hat man ja doch immer das Gefühl, da gibt es noch tausend Sachen zu sehen. Bloß nichts verpassen.
Die Kunst liegt eben im Weglassen bzw. Auswählen.
Und hier hat man wirklich die Qual der Wahl.

Sieht aber planungstechnisch soweit ganz gut aus.
Ab morgen geht es zum Monument Valley.
Danach stehen noch der Canyon de Chelly (sprich: d'Tschai)eine Foto-Tour in den Antelope Canyons und zum guten Schluss der Grand Canyon an. Dann geht's schon wieder zurück nach Las Vegas.
Die Zeit geht rum wie nix!

Mesa Verde - Tag 2

Heute morgen war ich pünktlich um 10:00 am Treffpunkt für die Tour zum Cliff Palace auf den Spuren der Anasazi.

Auch wieder ziemlich viele Leute, aber wesentlich besser und beeindruckender als gestern im Balcony House.

Anschließend ging es zum Spruce Tree House, dass man auf eigene Faust erkunden kann.
Hier sind auch die Decken der Kivas rekonstruiert, und in eine kann man sogar hineinklettern.
Aus dem Wiki:
Eine Kiva ist ein Zeremonien- und Versammlungsraum der Pueblo-Kulturen. Das Wort selbst stammt aus der Sprache der Hopi. Zu einem Pueblo gehören meist mehrere Kivas, eine große für alle Bewohner sowie mehrere kleinere für die einzelnen Clans.

Ansonsten war heute nicht ganz mein Tag.
Habe mir an so einem dämlichen Bordstein den rechten Fuß verknackst.
So ein komisches abgerundetes Ding für Leute, die nicht einparken können. Dann noch so angemalt, dass man gar nicht sieht, dass das uneben ist. Na Super!

Geht aber einigermaßen. Ist wohl nur ein bißchen verstaucht.
Nur mit dem Wandern morgen wird das wohl nichts.
Weiß noch nicht genau, was ich morgen unternehme.
Aber wie sagt der Ire:
"We'll cross the bridge, when we come to it"
Oder wie der Beckenbauer :"Ja, ähhh. Schaun mer mal".

Mesa Verde

Montag, 28. Mai 2007

Mesa Verde Nationalpark

Da ich mich heute schon gegen 6:00 Uhr (!) auf den Weg gemacht habe, war ich mit dem Abstecher über The Needles und den Newspaper Rock tatsächlich schon nach dem Mittag im Mesa Verde Nationalpark.

Nach dem ich dann die 20km hinter dem Parkeingang bis zum Visitor Center gefahren bin, konnte ich direkt noch Karten für die Führungen im Balcony House und Cliff Palace ersteigern.
Cliff Palace gibt es morgen um 10:00 und Balkony House habe ich mir bereits heute angeschaut.

War die erste "gebuchte" Tour, die ich diesmal mitgemacht habe.
War schon ein ziemlicher Massenauflauf.
Da bin ich doch froh, dass ich ansonsten meine Fotos in aller Ruhe schiessen kann.

Die ersten Bilder zu den Bauten der Pueblo Indianer gibt es wieder über Picasa.

Auf dem KOA in Cortez gibt es zwar W-Lan, aber die Verbindung ist echt Sch....

Ansonsten ist der Platz soweit OK. Nur die Leute kommen mir hier etwas komisch vor.
Macht so den Eindruck von Dauer-Campern mit Gartenzaum drumherum.

Was die Kontaktfreudigkeit der Amerikaner und deren Offenheit angeht:
Alles nur Vorurteile und Gerüchte.
Das ist hier kein bisschen anders als in Good Old Germany.
Ausser vielleicht, dass jetzt zum Memorial Day Weekend mit kleinen Fahnen der Standplatz geschmückt wird. Allerliebst.

MesaVerde

Canonylands - die Zweite

Heute habe ich mit auf dem Weg nach Cortez in Colorado das Canyonlands mal aus einer anderen Perspektive angeschaut.
Gestern von oben im Island in the Sky, heute dann von unten in The Needles.

Neben den Felsformationen gab es dann hier in den Potholes (also den Löchern im Fels, in denen sich Regenwasser sammelt) noch eine Welt im Kleinen zu bestaunen.

Ebenfalls auf dem Weg der Newspaper Rock.
Ob es sich dabei um ernsthafte Kultdarstellungen oder einfach nur um historisches Graffiti handelt - keiner weiß es.

Im übrigen habe ich neben den Petroglyphen (Andreas hat in seinen Kommentaren ja schon die Definition "erarbeitet": Lob) noch die Fotoglyphen entwickelt:
Das ist, wenn der Schatten des Fotografen im Bild erscheint :-)

Canyonlands

Sonntag, 27. Mai 2007

Dead Horse Point State Park & Canyonlands National Park

Heute waren der Dead Horse Point State Park und Canyonlands National Park and der Reihe.

Von der vollen Fotosonne haben wir heute mal zum bedeckten Himmel gewechselt. Auch nicht schlecht. Gibt ein paar schöne Studien für Wolkenformationen. Mal was anderes als die 08/15 Postkartenbilder ;-)

Auf dem Weg zum Canyonlands Nationalpark habe ich erstmal im Dead Horse Point State Park einen Blick auf den Colorado River geworfen.
Schon echt beeindruckend. Da bin ich ja mal auf den Grand Canyon gespannt!

Dead Horse Point heißt es übrigens deswegen, weil hier früher auf der "Felszunge" die wilden Mustangs zusammengetrieben wurden. Die Mustangs, die sich nicht zähmen ließen, hat man dort einfach verdursten lassen. Und das mit Blick auf den Colorado River!

Weiter ging es dann in den Canyonlands Nationalpark.
Am Eingang erstmal wieder Eintritt bezahlen.
Hier sind es $10 Dollar.
Das gilt übrigens für alle Nationalparks, nur mit unterschiedlichen Preisen (in Zion sind es $25, dafür gibt's dort aber auch den super Shuttle-Service)
Der "Eintritt" gilt dann für 7 Tage. Dazu bekommt man immer eine Karte und Antwort auf wirklich jede Frage, die man in englisch formulieren kann.

Nach einer kurzen Orientierung bin ich die 20km zum Grand View Overlook durchgefahren und habe das Feld von hinten aufgerollt.

Auf dem Rückweg dann wieder Tanken ($66 für einen halben Tank) und zum dritten und letzten Mal im City Market in Moab einkaufen (Budweiser war alle).

Morgen geht es dann nach Colorado nach Cortez zum Mesa Verde Nationalpark.

Etwas weniger rote Felsen und etwas mehr Kultur der Pueblo Indianer.

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