Samstag, 9. Juni 2007

Wieder in Ladenburg

Jetzt bin ich wieder in Ladenburg angekommen.
Um ca. 14:00 Uhr war ich dann endlich wieder in Home Sweet Home.
Jetzt bin ich platt wie dieWand.
Weiß gar nicht ob ich jetzt einige Stunden voraus oder hinterherhinke.
Egal.
Jetzt muss ich erst mal Schlaf nachholen.
Bin auch nur gerade wach weil hier im Moment die Welt untergeht und mit ihr wohl auch das Open Air von Rosenstolz in Ladenburg.
Hab die Fenster soweit Regen- und Sturmdicht gemacht.
Jetzt leg ich mich wieder hin.
Gute Nacht.

Freitag, 8. Juni 2007

Cincinnati Airport

Mittlerweile bin ich in Cincinnati angekommen und häge jetzt hier rum. Warte mal wieder dass ich einchecken darf.
War heute Morgen schon mit dem Tank (Transportation Authority of Northern Kentucky) in der Stadt. Geht ganz einfach. Für $ 1.25 wird man fast 40 Minuten durch die Gegend gekarrt.
War allerdings nur kurz dort. Hier ist eine derart
schwüle Luft, dass einem direkt alle Klamotten am Leibe kleben. Außerdem bin ich eh schon ganz durchgweicht und klebrig vom Flug. Könnte dringend eine Dusche gebrauchen.
Aber dass wird wohl noch so 14 Stunden dauern.
Außerdem stelle ich gerade fest, dass ich wohl ein kleines Unwetter hier verpaßt habe. Scheint mein neues Nackenkissen, dass ich mir hier geleistet habe ja doch nicht so schlecht zu sein.

McCarren International Gate D40

Jetzt bin ich immerhin schon bis zum Gate vorgedrungen. Jetzt sind es nur noch drei Stunden.
Die Koffer bin ich los - Gott sei Dank werden die bis Frankfurt durchgecheckt. Da hab ich die in Cincinnati schon mal nicht am Hals.
Die Wartezeit wurde mir von einem Freak mit Laptop und DVD verkürzt. Wie der Film heißt, weiß ich gar nicht. Spielt im Amazonas und ist von einem ganz berühmten Regisseur, dessen Namen ich auch gerade vergessen habe.
Jetzt sagt nicht, das ist das Alter. Das ist das Dahindämmern beim Warten am Flughafen.
Apropros Alter: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag nach Bottrop!

Sitze gerade beim Startbucks und verbrennen mir wie immer die Zunge am Café Latte Grande.
McCarren hat überall W-Lan und solange der Akku hält kann ich ja grad noch was posten.
Vielleicht krieg ich ja auch noch raus wie der Film heißt, den ich gerade gesehen habe, und dass sich Cincinnati mit Doppel-N und einem T schreibt.
PS: Hab's schon gefunden. Das war der Film Apocalypto von Mel Gibson

Donnerstag, 7. Juni 2007

Wieder am Flughafen

Jetzt sitze ich also hier auf meinen Koffern am Flughafen in Las Vegas.

Mit der Rückgabe des Wohnmobils ist alles soweit glatt gelaufen. No problem at all.
Meine Jacke, Hosen und vor allen Dingen meine Schlüssel habe ich auch wieder. Das Päckchen war tatsächlich da.

Mit dem Taxi ging es dann rüber zum McCarren Airport. Leider erstmal an den falschen Terminal. Hab nicht dran gedacht, dass ich ja erst einen Innlandsflug nach Cincinatti habe.
Aber kein Problem. Erstmal gibt es hier einen Terminal Shuttle und außerdem hab ich ja viiiiiiiiiiel Zeit.

Leider kann ich erst in 4 Stunden meine Koffer loswerden. Vorher einchecken geht nicht. Und dann sind es immer noch ein paar Stunden, bis der Flieger abhebt. Und dann nochmal warten in Cincinatti.

Egal. Binichbillichdrangekommen.
Oder hätte ich doch 300 Euro mehr für den Direktflug zahlen sollen?

Hi, how you'r doin'?

Diese Begrüßungsformel (für die, die nicht des Englischen mächtig sind, übersetzt so viel wie: "Hallo, wie geht's denn so?") ist sicherlich das, was mir hier - neben der unglaublichen Landschaft - am meisten in den letzten 20 Tage aufgefallen ist.

Am Anfang denkt man ja noch: "Mann, die sind aber alle nett hier. Jeder will wissen wie es dir geht." Und am Anfang antwortet man auch in dem Sinne.
"Ähhh, Thank you. Fine"
Oder die etwas geübtere Variante "Thanks! I'm doin' fine" ("Oh danke. Mir geht's gut").

Das geht übrigens nicht nur Europäern so, die das ja gar nicht gewohnt sind.
Eine Dame aus New Jersey, die ich auf der Holpertour durch den Canyon de Chelly getroffen habe, meinte auch, sie wär schon ganz müde, immer auf die Frage zu antworten. Das wär doch alles ein bisschen viel.
Merke: Im Osten ist das wohl auch anders.

Mittlerweile denke ich aber ganz anders über diese Begrüßungsphrase:
Es geht gar nicht so sehr darum, zu wissen, wie es dem Gegenüber geht. Das interessiert - wenn überhaupt - nur peripher.
Vielmehr geht es darum, herauszufinden, wo der andere herkommt und wie er einzuordnen ist oder anders formuliert: Es geht eher darum sein Revier und seine Position zu markieren.
Hunde beschnüffeln sich dafür und heben regelmäßig das Bein.
Nichts anderes ist - so glaube ich mittlerweile - diese Begrüßungsformel.

An der Antwort erkennt man sofort, ob man es mit einem Ausländer zu tun hat (die wissen gar nicht, wie sie darauf antworten sollen) oder mit jemanden, der aus einer anderen Gegend kommt, zu einer anderen Sippe gehört. Wenn ich das richtig beobachtet habe, dann gibt es je nach Gegend ein ganz bestimmtes Ritual, was da zu antworten ist.
So etwas wie ein geheimes Erkennungzeichen oder Losungswort.
Der gehört dazu - oder eben nicht.

Wichtig für die Postitionsbestimmung ist dabei natürlich auch, wer zuerst fragt.
Aus dem alten "Erst Schießen, dann Fragen" ist jetzt ein "Wer zuerst fragt, gewinnt" geworden.
Wenn man nicht schnell genug ist mit seinem "How your doin'" ist man schon in der Verteidigungs- bzw. Rechtfertigungsrolle.
Wobei:
Es kommt auch noch darauf an, wo man gerade ist.
Nicht überall gilt diese Regel.
Insbesondere nicht morgens auf dem Männerklo eines Campgrounds.
Da spricht man natürlich nicht miteinander.
Man(n)tut so, als wär der andere gar nicht da.
Restrooms (zu deutsch "Ruheraum" - Toilette sagt man ja nicht - igitt) sind schließlich strictly private.

Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten schon im Vorfeld bereits aus der Ferne einzuordnen, wo jemand herkommt.
Asiaten erkennt man ja schon an den Gesichtszügen. Und daran, dass sie in PKW's übernachten, die gar nicht dafür vorgesehen sind. Oder aber dass sie in der Regel in Großgruppen auftauchen. (Man braucht immer mehrere Asiaten, damit man sich auch gegenseitig fotografieren kann.)
Sind die Gesichtszüge mal wegen einer Gesichtsmaske oder eines Mundschutzes nicht zu erkennen, ist das auch einfach, dann sind das Japaner.

Die Unterteilung zwischen Amerikanern und Europäern ist im ersten Schritt am Einfachsten anhand der Kleidung.

Sneakers (=Turnschuhe) mit weißen Socken auf Wanderwegen oder aber nur Badeschlappen ohne alles: Das sind immer(!) Amerikaner.
Menschen mit richtige Wanderstiefel sind zu 98% Europäer (Ok manchmal auch Israelies aus Tel Avif) oder aber Amerikaner von der nördlichen Ost-Küste (z.b. New Jersey), wo es eher bergiger ist.

Ist die Fußbekleidung nicht eindeutig, muss als nächstes die Kopfbedeckung zur unterstützenden Einordnung hinzugezogen werden:
Baseballkappen (bevorzugt mit aufdrucken wie "Vietnam Veteran" oder "Retiered US Marine Corps") oder aber für Damen diese Schirmmützchen ohne was oben dran: Auch immer(!) Amerikaner.

Reicht auch das nicht aus, nimmt man als nächstes die Wasserversorgung hinzu.
Folgende Kombinationen sind auch immer(!) Amerikaner:
- eine halbvolle Plastikflasche mit Wasser lose in der Hand geschlenkert
- ein Softdrink-Becher von mindestens einem halben Liter mit Plastikdecken und Strohhalm
- ein Camelbag Rucksack mit nur Wasser drin (wieder die Hikingprofis von der Ostküste)

Und wenn das jetzt zu einseitig sein sollte, versuchen wir es doch mal so rum:
Woran erkennt man jetzt die Deutschen?
Sie tauchen immer (ich bin natürlich wieder die Ausnahme) als Paar um die 50 auf.
Den Camper fährt immer(!) der Mann, die Frau darf nur Einweisen beim Rückwärts Einparken. Da sind die Amerikaner übrigens fortschrittlicher. Hier werden die riesigen Wohnmobile im Reisebusformat genauso oft von den Frauen, wie von den Männern gesteuert. Was wohl auch damit zu tun hat, dass man hier für die Dinger keinen extra Führerschein braucht, wie bei uns die Klasse zwei. Eventuell auch damit, dass man in den Dingern auch während der Fahrt die Baseball-Spiele verfolgen kann.
Aber zurück zu den Deutschen.
Hier hat immer(!) der Mann die Kamera in der Hand. Die Frau dient als Fotovordergrund.
Bei Amerikanern gibt es hier häufiger die Erscheinung, dass beide eine Kamera dabei haben. Wobei die vom Mann dann allerdings die Große, Teure ist, die von der Frau die kleine "Kann-Frau-Nix-Verkehrt-Machen".

Ach ja. Und Deutsche erkennt man auch daran, dass sie sich im Restaurant trotz "Wait to be seated" selbst einen Platz suchen und meistens zu wenig oder gar kein Trinkgeld geben.

So jetzt reichts aber.
Mal sehen, was ich davon Morgen auf dem Rückweg in die Heimat wiedererkennen kann.

Mittwoch, 6. Juni 2007

Noch ein Tag in Las Vegas

Echt cool hier.
Hab gerade mein RV gewaschen bekommen. Jetzt glänzt die Kiste wieder. 60 Bugs (mit Trinkgeld versteht sich), der Dollarkurs ist ja noch prima. Dafür kann ich es nicht selbst machen. Will ich auch gar nicht. Ist ja schließlich Urlaub.

Jetzt heißt es schon mal anfangen, die Klamotten zu sortieren und noch ein kleiner Abwasch Innen drin.
Hab gerade meine Flüge gecheckt - alles Paletti.

Las Vegas - Immer für ein Foto mehr gut

Las Vegas ist doch immer wieder für Fotos gut ;-)
War gerade nochmal auf Fotopirsch.
Aber nur kurz.
Hier stürmt es immer noch heftig.
Und der Sand, der durch die Gegend fegt, ist ganz schön unangenehm.
Mein Camper wackelt auch wie auf hoher See.
Hab mir sagen lassen, dass die Temperatur gerade von 100° auf 80° Fahrenheit (sprich so ca. von 39° C auf 27° C) fällt. Daher der Wind.
Ist hier aber ganz normal.
Muss ich morgen eben beim Endputz nicht so schwitzen.
Obwohl mittlerweil mach ich auch - ganz amerikanisch - die Klimaanlage in meinem Camper an, wenn ich Hook Ups (sprich Anschlüsse) habe. Dafür ist das Ding ja da.
Und den Strom macht hier ja der Colorado.
Über den Hoover Damm bin ich heute allerdings nicht gefahren.
War mir nicht ganz sicher, ob ich mit meiner Kiste schon zu den Trucks gehöre. Die dürfen da nicht drüber.
War mir dann doch zu unsicher. Hätte ich dort umdrehen müssen, wären das 150 Meilen (mal 1.606 für km) mehr gewesen. Und noch liege ich knapp unterhalb meiner gekauften 2500 Meilen.

Vollbild

Bilder vom Upper Antelope Canyon in Page

Jetzt endlich ein paar Bilder vom Antelope Canyon.
Einfach unglaublich!
Die Beams sind übrigens echtes Sonnenlicht.
Nix mit Raumschiff Enterprise und "Beam me up Scotty" und auch keine Montagen.
Alles echt Natur.

Vollbild

Back to Las Vegas

Sodele.
Bin wieder wohlbehalten in Las Vegas angekommen.
Steh jetzt hier für zwei Nächte auf dem KOA beim Circus Circus, sozusagen "fast direkt" am Strip.

Nach dem Natur-Campground in Tusayan jetzt mal wieder was ganz anderes. Voll asphaltiert, aber auch voller Service (z.B. W-Lan).
Muss gleich erst mal schauen, wo ich denn Morgen warmes Frühstück bekomme ;-) Man gönnt sich ja sonst nichts.
Und dann gibt's noch ein paar Bilder.

Hier weht gerade ein ganz komischer Wüstenwind.
War schon auf dem ganzen Weg so.
Ziemlich anstrengend, die Kiste dabei in der Spur zu halten. Springt bei den Böen hin und her wie eine zickige Jolle.
Da fällt mir ein:
Viel Spaß an die Segler.
Und Mast und Schotbruch in Holland.
Trinkt ein Grolsch für mich mit. Ich bleib derweil bei Budweiser ;-)

Dienstag, 5. Juni 2007

Das war nicht mein Tag

Fast hatte ich es erwartet:
Der Grand Canyon war eine Enttäuschung.
Wetter- und Fototechnisch ein Griff ins Klo.
Alles Bewölkt und diesig. Da bleibt auf den Fotos nur eine undefinierte Masse.
Schade eigentlich.

Zu allem Überfluss ist mir gestern dann noch am Desert View Beim Verzehr eines Snickers eine Jacket-Krone rausgefallen.
Na Super.
Jetzt muss ich eigentlich direkt nach Hause, weil mehr kann ich mir jetzt nicht mehr leisten :-)

Jetzt geht es erst mal wieder in die Zivilisation, Sprich ich mach mich jetzt auf nach Las Vegas.
Da hoffentlich wieder it einem richtigen Internet-Anschluss,

Montag, 4. Juni 2007

Grand Canyon

Kleines Update zwischendurch.
Ist im Moment nicht so einfach mit dem Internet.

Bin mittlerweile am Grand Canyon angekommen.
Hier sind alle Campgrounds direkt dabei voll.
Also bin ich jetzt 2 Meilen suedlich von Tusayan auf einem Einfachplatz.
Ohne Strom etc. und natuerlich ohne W/Lan.
Sitze gerade in einem Internet Cafe.
Bilder hab ich auch wieder eine Menge in den Antelope Canyons geschlossen, aber die Gibt es spaeter.

CU